Betrug misslungen

Tatverdächtige in Haft

Einem 83-Jährigen und dessen Ehefrau hat es die Kriminalpolizei zu verdanken, dass eine mutmaßliche Betrügerin festgenommen werden konnte. Die beiden Senioren erhielten am Mittwochmittag einen Anruf von einem angeblichen Cousin, der angab, in Not zu sein und dringend 20.000 Euro brauche. Er sitze bei einem Notar und habe Probleme, weil eine Geldüberweisung wohl nicht richtig gelaufen sei. Als der 83-Jährige erklärte, dass er so viel Bargeld nicht habe, fragte der Unbekannte nach Schmuck und Münzen, was er dem Notar vorlegen könnte. Nachdem der Anrufer sich noch mehrere Male meldete, wurden die Angerufenen misstrauisch und alarmierten die Polizei. Da das Opfer sich einverstanden erklärte, die Wertgegenstände zu übergeben, erschien am Abend eine Frau, die von den wartenden Beamten der Kriminalpolizei festgenommen wurde. Bei der 31-Jährigen handelt es sich um eine schwedische Staatsangehörige. Wer der Anrufer war, ist unklar. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieser im Ausland sitzt. Die Frau, die bislang polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, wurde dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn Haftbefehl erließ. Dieser wurde anschließend in Vollzug gesetzt.

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