Falscher Alarm

Eine Bombendrohung ging am Dienstagmorgen auch bei der Stadt Heilbronn ein.

Da das Schreiben bundesweit bei vielen anderen Städten einging, der angebliche Ablageort nicht genannt war und das Schreiben als nicht ernsthaft eingestuft wurde, verzichteten die Einsatzkräfte auf die Räumung und auch auf eine Durchsuchung der Verwaltungsgebäude.
Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurden über den Sachverhalt informiert.
Die Ermittlungen wegen der Bedrohung dauern allerdings an.
In zahlreichen deutschen Städten sind in den vergangenen Stunden anonyme Drohungen eingegangen. Betroffen sind neben Heilbronn unter anderem die Großstädte Augsburg, Chemnitz, Göttingen, aber auch Kaiserslautern und Neunkirchen.
Die Polizei ermittelt in allen Fällen.
Berichten zufolge soll angeblich ein rechtsextremistischer Hintergrund vermutet werden.
Emails würden von einer sich „NSU 2.0“ und ähnlich nennende Stelle verschickt und bereits zahlreiche Bombendrohungen gegen Bahnhöfe aber auch Politiker, Gerichte, Institutionen, Behörden, Anwaltskanzleien und Verlage gerichtet.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittle in allen Fällen wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und der Volksverhetzung.
Ähnliche „false flag“-Aktionen gab es in der Vergangenhait schon öfter vor wichtigen Wahlen, wobei die Verursacher offiziell nie ermittelt wurden.

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