Über 413 000 Euro aus Hundesteuer …

… und über 140 000 Euro aus Zweitwohnungssteuer

2018: Rund 3600 Hunde bei der Stadt Heilbronn gemeldet

Im vergangenen Jahr waren 3599 Hunde in Heilbronn gemeldet. Dafür hat die Stadt über 413 000 Euro Hundesteuer eingenommen. Das sind über 9 600 Euro mehr als noch im Jahr 2017 und gut 15 500 Euro mehr als 2016, wie aus einer Übersicht der Stadtkämmerei hervorgeht.

Zwar ist 2018 erstmals seit vielen Jahren die Zahl der gemeldeten Hunde insgesamt leicht rückläufig. Allerdings resultiert die höhere Steuereinnahme aus der markant gestiegenen Zahl der weiteren Hunde, für die eine höhere Steuer gilt. Somit lagen bei den seit Jahren unveränderten Steuersätzen trotz leicht gesunkener Gesamtzahl an Hunden die Gesamteinnahmen höher. Für Ersthunde werden 110 Euro fällig, für Zweithunde 240 Euro. So genannte gefährliche Hunde werden in Heilbronn mit 300 Euro besteuert. Von ihnen waren im vergangenen Jahr drei gemeldet.

3333 Halterinnen und Halter zahlten im vergangenen Jahr Steuern für einen Ersthund. Das waren 33 weniger als 2017 und neun weniger als 2016. Die Zahl der weiteren Hunde stieg 2018 jedoch um 22 auf nun 189, während es im Jahr 2017 noch 168 Tiere waren. Im vergangenen Jahr waren 74 Hunde steuerbefreit, einer mehr als 2017.

Im Jahr 2008 lag die Gesamtzahl der Hunde noch bei 3029 – also 570 weniger als zehn Jahre später.

328 Zweitwohnungen steuerlich veranlagt

Seit 2011 folgt Heilbronn dem Beispiel anderer deutscher Städte und erhebt eine Zweitwohnungssteuer, um Inhaber solcher Wohnungen an der Finanzierung der örtlichen Infrastruktur zu beteiligen. Dabei sind im vergangenen Jahr knapp 145 000 Euro in die städtischen Kassen geflossen, wie die Steuerabteilung mitteilt. Dies sind gut 23 000 Euro weniger als noch im Vorjahr.

Zu Ende Dezember im vergangenen Jahr waren 328 Wohnungen steuerlich veranlagt, für 692 Zweitwohnungen war eine Steuerbefreiung erteilt. 2017 waren zum Jahresende für 371 Zweitwohnungen eine Steuer erhoben und 715 Zweitwohnungen steuerlich befreit worden.

Die Zweitwohnungssteuer berechnet sich nach dem jährlichen Mietaufwand und beträgt zehn Prozent der Jahresnettokaltmiete (Miete ohne Heizung und Nebenkosten). Als Mietaufwand gelten auch andere Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgelts wie Pacht oder Leibrente. Unter anderem sind Inhaber von Zweitwohnungen steuerbefreit, wenn sie ihre Haupt- oder Zweitwohnung in einem Alten- oder Pflegeheim haben.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Verfasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.