„Nazi- Kundgebung auf dem Heilbronner Wartberg“

Die Stadtverwaltung Heilbronns wollte die Demonstrationsfreiheit einschränken, das Landgericht stellte die für alle gleichermaßen geltende Rechtslage wieder her.

Etwas 50 Teilnehmer der Pforzheimer als rechts eingestuften Gruppe „Ein Herz für Deutschland“ demonstrierten am Tag des englischen Luftangriffs auf Heilbronn vom 4. Dezember 1944  mit einer Fackelmahnwache auf dem Heilbronner Wartberg.

Unterstützt wurde sie von Anhängern aus dem Unterland und Hohenlohe.

Zuvor kündigte dem auch Linksfaschisten angehörenden Heilbronner „Netzwerk gegen Rechts“ an, der „geheim gehaltenen Kundgebung“ einen „Strich durch die Rechnung“ machen.

In der Tat tauchten Berichten zufolge diese auch in deren üblicher Weise martialisch mit Musik, Trillerpfeifen und auf dem Wartberg auf.

Dazwischen positionierte sich offenbar auch die Polizei.

Indessen war das Geschehen wohl so unwichtig, daß es der Polizei nicht einmal eine Pressemeldung wert gewesen ist, schließlich müssen die Bürger auch politisch gewollt nicht alles wissen.

 

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