Immer Ärger mit dem Flüchtlingsheim

Dauerklage über das Flüchtlingswohnheim Mönchseestraße 83/1

Man kann fast die Uhr danach stellen, wie von Anwohnern immer wieder Klagen über das Flüchtlingswohnheim in der Mönchseestraße vorgebracht werden.

Beschwerden beim zuständigen Sozialamt werden zwar brav angehört, auch Zusagen zur Abhilfe gemacht – aber ändern tut sich kaum etwas. Und bei der Presse sei man eifrig bemüht, die Probleme tot zu schweigen und unter der Decke zu halten.

Eine Anwohnerin: „Am 24.07.2017 wurden bei einem Vorortthermin von der anwesenden Nachbarschaft unter andererem folgende Themen angesprochen: Lärm, Streitigkeiten, Vermüllung, Fenster nach 22.00 Uhr schließen usw. Dieses Gesprächsprotokoll habe ich aus meinem Gedächtnis heraus dem Amt für Familie, Jugend und Senioren zukommen lassen.“

Auf die Frage was dauerhaft umgesetzt wurde, antwortet sie: „„Nichts. Ständig rufe ich an und schicke die vom Amt selbst erbetenen Protokolle. Dieses bringt aber auch nichts. Die zuständige Verwaltung hält es nicht einmal für nötig mitzuteilen, wenn der Sicherheitsdienst ausgewechselt wurde, geschweige denn, daß dessen geänderte Mobiltelefonnummer  mitgeteilt wird, um im Störfall dort direkt anrufen zu können.“

Die jungen Herren erhalten angeblich Einweisung bei Neuzuzug in die Hausordnung in der jeweiligen Muttersprache unter anderem zur Reinigung des Hofes, Geweges und der Straßenkandel sowie auch, daß nach 22.00 Uhr nur Unterhaltung auf Zimmerlautstärke erlaubt sei, berichtet sie.

Weiter: „Es wurde bei unserem Vorotthermin ausgemacht, dass die Flurfenster nach 22.00 Uhr zugesperrt und abgeschlossen werden, damit wir es etwas ruhiger haben. Nur der Sicherheitsdienst habe dafür den Schlüssel. Warum sind sie spätestens nach ca. 23.00 Uhr wieder geöffnet? Ebenfalls habe ich vom Amt erfahren, dass der Sicherheitsdienst hier für mehrere Wohnheime in der Nähe zuständig ist. Das heißt doch, daß die Herren dann wohl alleine sind.“

Sie beklagt, man müsse einigen jungen Herren hinterherlaufen und fragt sich, was diesen überhaupt beigebracht wurde und was sie auch von den Ehrenamtlichen annehmen: „Wie viele Ehrenamtliche beteiligen sich hier noch?“

Als sie am 19.10.2017 ihren Unmut gegenüber dem zuständigen Mitarbeiter aussprach, habe dieser  am 23.10.2017 dazu folgende Stellung genommen: „Die von mir beklagten hygienischen Zustände auf dem Gehweg vor der Unterkunft können wir nicht bestätigen.“
Tatsächlich habe aber die Vermüllung mit Zigarettenkippen und -schachteln, Einwegtrinkbecher und Lebensmittelreste wieder zugenommen: „Das zeigen meine Fotos [siehe unten]. Es ist nur eine Frage der Zeit, wenn wir Ratten und Mäuse bekommen.“

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14 Gedanken zu “Immer Ärger mit dem Flüchtlingsheim

  1. Mimimimimi, herrliches Rumgeheule. Die Fotos zeigen doch im Grunde saubere Wege. Es gibt nun einmal keine Großstadt ohne die eine oder andere Kippe auf dem Boden. Als ich den Link anklickte, ging ich von tatsächlich zugemüllten Wegen aus und was sehe ich? – Eine stinknormale Straße in Deutschland. Schon witzig, wieviel Zeit jemand haben muss, um mit einem Makro-Objektiv die Straßen abzukriechen, um drei Zigarettenkippen, die vermutlich vorbeifahrende Autofahrer aus dem Fenster geschnippt haben, zu fotografieren. Aber ich freue mich, solange man sich an sowas stört, geht es Deutschland noch prächtig. Danke für die Unterhaltung 😀 😀

    • Gehen sie doch mal Abends auf den Marktplatz und um die Kilians Kirche, Mundschutz und DOMESTOS nicht vergessen. Haben Sie Angst ??? Gerne begleite ich sie,

  2. Natürlich mag ich keinen Dreck. Wilde Müllkippen in der Natur, auf denen Bürger ihre alten Kühlschränke etc. abladen (obwohl die Kommune solche Dinge und anderen Unrat sammelt) ärgern mich tierisch. Statt einen Kühlschrank zur Sammelstelle zu fahren, eventuell einen kleinen Beitrag zu zahlen und mit gutem Gewissen nach Hause zu fahren, fährt der gemeine Bürger lieber in krimineller Absicht und mit Risiko erwischt zu werden nachts los und lädt den Mist irgendwo bei einem Bauern im Maisfeld ab. Der Bauer fährt mit der Erntemaschine drüber und erleidet einen Schaden, der in die Zehntausende geht. Aber der Bürger hat 20 Euro Entsorgungsgebühr gespart. Prima. Sowas regt mich auf.
    Ebenso regt mich auf, wenn – wie hier – Flüchtlinge verantwortlich gemacht werden für von allen möglichen Passanten und Autofahrern weggeworfene Kippenstummel. Jeder weiß, dass Autofahrer permanent ihre Kippen aus dem Fenster schnippen. Die Kippen fliegen aus einem alten gammeligen Ford Fiesta, aber auch aus einem dicken und überzogenen Porsche oder Mercedes. Der Wind treibt die Kippen vor sich her und – wie jeder Stadtplaner weiß – gibt es an einigen Stellen und Straßenecken Verwirbelungen, an denen sich eben besonders viel Unrat sammelt.
    Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Man geht hin, beteiligt sich an den mehrfach im Jahr stattfindenden „Bürger-sammeln-Müll-Aktionen“ und entfernt den Müll, den städtische Maschinen nicht mehr effektiv sammeln können und behebt eigeninitiativ das Problem. In meinem Ort nehmen übrigens regelmäßig Flüchtlinge freiwillig(!) an diesen Aktionen teil und es sind allesamt tolle und freundliche Menschen!
    Die andere Option ist, dass man seine Kraft darauf vergeudet sich aufzuregen, umherzukriechen und zu fotografieren, Wutreden zu verfassen, Briefe an Ämter zu schreiben, zu telefonieren sowie natürlich wie so oft die Flüchtlinge für den Müll der Gesellschaft verantwortlich zu machen. Chapeau! Deutschland ist Verpackungsmüllweltmeister!!! Aber wer ist daran schuld? Na klar, die anderen.

    Weitermachen, I am pretty amused 🙂

    • Da trieft ja der Neid gerade so heraus. Böse Deutsche. Böse Porschefahrer. Böse Mercedesbesitzer. Und der Wind treibt die Zigarettenkippen ausgerechnet vor die Profitburg. Komisch, vorher war das dort nicht so. Aber vielleicht kommt der Herr Welcomerefuger mal selbst mit Besen und Schaufel vorbei und hilft seinen Freunden als guter und vorbildlicher Mensch ihren Dreck wegzuräumen? Er ist doch so für „Bürger-sammeln-Müll-Aktionen“.

      • Toll doziert! Aber mit minimalem Hirnschmalz könnten Sie aus meinen Zeilen schließen, dass ich selbst bei diesen genannten Aktionen regelmäßig und gerne mitmache. Genau deswegen habe ich viele dieser Leute kennenlernen können.
        „Böse Deutsche“ – habe ich nie behauptet
        „Böse Porschefahrer“ – habe ich nie behauptet
        „Böse Mercedesbesitzer“ – habe ich nie behauptet
        Ist es wirklich so schwer zu kapieren, dass ich mit dem Ford/Porsche/Mercedes-Beispiel zur Sprache bringen wollte, dass es in jedem sozialen Milieu Personen gibt, die auf die Umwelt pfeifen?
        Aber wie ich schon sagte, in sämtlichen Beiträgen der mürrischen Bauern geht es um Hass, Hetze, Verbitterung, Neid usw., aber niemals um Inhalte.
        Ich bin ganz und gar nicht neidisch, jeder soll fahren, was er möchte.
        Was mir stinkt, ist der Hass und die reichsbürgerhafte Polemik, die Sie an den Tag legen. Wohl im Glauben, besonders witzig und geistreich zu sein.
        Zuguterletzt eine Frage, die nur Sie sich selbst ehrlich beantworten können:
        Wie oft haben Sie schon an solch einer Aktion teilgenommen? Haben Sie in Ihrer Stadt (die Sie ja verdammt nochmal soooo sehr lieben und schützen müssen) jemals auch nur ein Papierchen vom Boden gehoben und entsorgt?

        Sie brauchen auf meinen Beitrag nicht zu antworten, denn ich werde diese lächerliche Seite nicht mehr aufrufen. Sollten Ihr Ego, Ihre Selbstgefälligkeit oder Ihre Selbstdarstellungssucht nun einen ganz besonders schnippigen und raffinierten Konter verlangen, bitteschön, nur zu. Lassen Sie Ihrer Eloquenz und Ihrem Intellekt freien Lauf.

      • Ihre Argumente helfen Ihnen doch nicht weiter und Ihre Rhetorik verät doch, was Sie mit Ihren Beiträgen bezwecken wollen.
        Sarah Wagenknecht hat’s begriffen. Sie hat dazu keine Scheuklappen vor dem Gesicht.

    • Ohje, wenn Ihnen keine Argumente mehr zu sachlichen Beiträgen einfallen, wechseln Sie schleunigst von der Inhaltsebene (diese war hier sowieso nicht besonders ausgeprägt) auf die Beziehungs- oder Meta-Ebene und argumentieren ad hominem. Klassische Vorgehensweise, die sich ein weiteres Mal bestätigt. Ich danke Ihnen für das Bilderbuchbeispiel. Nun kriechen Sie ruhig wieder von Angst zerfressen hinter Ihren Schutz bietenden Ofen, gute Nacht allerseits.

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