* Linksextremer Anschlag auf das ‚Alternative Stadtgespräch‘ der AfD


Jusos verharmlosen gewaltbereiten „Antifaschisten“

Unbekannte stören Veranstaltung der AfD – mehrere Personen verletzt

Was dem Polizeipräsidium Heilbronn um kurz nach 20 Uhr als Anschlag mit Schusswaffe auf eine Parteiveranstaltung im Höhenrestaurant Wartberg in Heilbronn gemeldet worden ist, stellte sich als
Störung einer Veranstaltung der AfD durch eine bislang nicht bekannte Personengruppe heraus.
Der AfD Kreisverband Heilbronn wollte dort sein „Alternatives Stadtgespräch“ durchführen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde durch Angehörige dieser Gruppe zwei Mal mit einer Konfetti-Kanone in ein offenes Fenster eines Nebenzimmers geschossen, in dem etwa 40 Personen an der Veranstaltung der Partei teilnahmen.
Mitglieder einer Gruppe, die wohl der linken Szene angehört, breiteten in einem angrenzenden Weinberg ein großflächiges Transparent aus Papierrollen aus. Außerdem legten sie Schilder vor dem Restaurant aus und verteilte Flyer in der Gaststätte.
Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten mehrere Personen durch die heftige Geräuschentwicklung ein Knalltrauma.
Direkt nach dem Vorfall kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Gruppe und
Teilnehmern der Veranstaltung. Auch dabei wurden Personen verletzt.
Da zunächst nicht bekannt war, was sich am Ereignisort zugetragen hat, war die Polizei mit einem Großaufgebot, unter anderem einem Helikopter, der sich gerade zufällig in der Nähe befand, vor Ort.
Der Rettungsdienst war ebenfalls mit mehreren Kräften im Einsatz.
Zwei Veranstaltungsteilnehmer musste vorsorglich in eine Klinik gebracht werden.
Aktuell laufen weiterhin Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen, da die Personengruppe unmittelbar nach dem Vorfall flüchten konnte.
Die Schussgeräusche im Bereich des Restaurants, von denen in den sozialen Medien kurz nach dem Vorfall berichtet wurde, dürften ersten Erkenntnissen zufolge von der Konfettikanone verursacht worden sein. Das Gerät, sowie Transparente, die sich gegen die Partei richten, wurden von den Beamten sichergestellt.
Es muss davon ausgegangen werden, dass die Aktionen mehrere Minuten andauerten. Die Polizei sucht deshalb Zeugen, die am Dienstagabend zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr Personen mit Schildern, Transparenten, Feuerwerkskörpern oder Papierrollen im Bereich des Wartbergs beobachtet haben. Insbesondere sucht die Polizei noch weitere Bild- oder Videoaufnahmen und Kennzeichen von Fahrzeugen in diesem Zusammenhang. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 07131/104-4444 an die Kriminalpolizei Heilbronn zu wenden.

  • Unterdessen bekennen sich „Heilbronner Antifaschist*en“ auf der linken Internetseite indymedia.org zur Tat. Dort heißt es:

„AfD Heilbronn verträgt kein Konfetti
von: Heilbronner Antifaschist*innen am: 04.07.2018 – 09:43

Gestern, am 3. Juli 2018, haben wir mit Schildern, Flyern und Konfetti auf den regelmäßig im Heilbronner „Höhenrestaurant Wartberg“ stattfindenden AfD-Stammtisch aufmerksam gemacht. Auf der Zufahrtsstraße befestigten wir Schilder mit an inhaltlichen Statements führender AfD Politiker angelehnten Fragen. So war zu lesen „Denken Sie auch die NS-Zeit war nur ein Vogelschiss in der Geschichte?“, „Finden Sie syrische Flüchtlinge sind widerliches Gewürm?“, „Stolz auf die Verbrechen der Wehrmacht?“ und der Hinweis „Gleichgesinnte finden Sie im Wartberg-Restaurant“ und „FCK AFD“. Auf dem Wartberg angekommen verteilten wir Flyer an die anwesenden Gäste, in denen auf den rassistischen und menschenfeindlichen Charakter der im Nebenzimmer sitzenden AfD aufmerksam gemacht wurde. Zuletzt liesen wir noch Konfetti durch das offene Fenster auf die AfD niederregnen.

Auf unserem Rückweg kamen ca. vier männliche Stammtischkämpfer aus dem Veranstaltungssaal gestürmt und versuchten eine junge Antifaschistin festzuhalten. In der darauffolgenden Rangelei schlug einer der AfDler der Genossin mit der Faust ins Gesicht. Die Opfer Inszenierung der AfD auf Facebook war erwartbar und entspricht der üblichen Reaktion der selbsternannten Verteidiger des Abendlandes. Das Gewaltpotenzial der AfD hatten wir jedoch unterschätzt. Für die Zukunft wissen wir Bescheid.

Wir fordern das „Höhenrestaurant Wartberg“ auf, die AfD aus ihren Räumlichkeiten zu werfen. Auch in solchen „Höhen“ sollte genug Sauerstoff vorhanden sein, um zu erkennen, welche Folgen die rassistische Hetze der AfD hat. Tausende Tote auf dem Mittelmeer, Brandanschläge, Anfeindungen in der Innenstadt – das alles gedeiht auf dem selben rechten Nährboden, den die AfD mit ihrer Propaganda hegt und pflegt.

Keine Räume für Rassisten!“

  • [Update 6.7.2018] Die zum linksextremistischen Netzwerk gehörenden Jugendorganisation der SPD verharmlost den Vorfall und gab dazu die folgende Pressemitteilung heraus:

„Heilbronner Jusos kritisieren Polizeieinsatz

Die Heilbronner Jusos zeigen sich verärgert über den Großeinsatz der Polizei am vergangenen Dienstag. Wegen eines Konfettiprotestes einen so kostspieligen Aufwand zu verursachen sei absolut unverhältnismäßig.

‚Die Schlüsse die die Bürgerinnen und Bürger daraus ziehen können, ist das Rechtspopulismus und rassistische Äußerungen nicht nur hoffähig sind, sondern auch institutionell unverhältnismäßig geschützt werden.‘, meint der Kreisvorsitzende An Tang. ‚Wir zweifeln nicht an der politischen Neutralität der Polizei, aber der Großeinsatz wird unfreiwillig zu einem politischen Zeichen.‘.

Das Klagen der AfD, dass die Demonstranten Gewalt angewendet haben sollen verwundert die Jusos. ‚Die Demonstranten sind nicht mit Schlagstöcken und Steinen aufgetreten, sondern mit Konfettikanonen. Das man diese in ein gewaltbereites politisches Spektrum schieben möchte ist ziemlich weit hergeholt‘

Viel bedenklicher finden die Jusos die Aktivität der AfD in Heilbronn. ‚Die AfD trifft sich regelmäßig zu „alternativen Stadtgesprächen“. Dies zeigt, dass diese Partei mit ihrer Anhängerschaft in einer von Ängsten geprägten politischen Scheinwelt agieren.‘, so der Lauffener, ‚Ob es „alternative Stadtgespräche“, oder „alternative Heilbronner Nachrichten“ sind. Die AfD ist aktiv und bereit unsere Gesellschaft mit falschen Fakten und Halbwahrheiten zu vergiften. Diese Tatsache ist besorgniserregend.‘.“

Verletzte durch fliehende „Störer“
Der Kreisverband der AfD teilte hingegen u.a. mit:

„… Beim Angriff wurden Konfetti-Kanonen genutzt, die teils direkt hinter den Köpfen von Veranstaltungsteilnehmern gezündet wurden. Durch diese heftige Geräuschentwicklung kam es bei diversen Teilnehmern zu einem sogenannten Knalltrauma (Schädigung des Innenohres), welches wiederum zu Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus und Hörverlust führen kann. Die Knalltraumata waren, nach aktuellem Informationsstand, bei den meisten Betroffenen ohne Folgen. Allerdings nicht bei allen. Eine Person kippte durch die Störung des Gleichgewichts um. Eine weitere Person hat noch immer Probleme mit den Ohren und lässt sich nun ärztlich behandeln.

Problematisch war auch die Flucht der „Aktivisten“. Einem Versammlungsteilnehmer gelang es kurzfristig, eine der fliehenden Täterinnen festzuhalten. Da andere Täter mit Gewalt zu Hilfe kamen, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der Teilnehmer zusätzlich verletzt wurde. Ein anderer Teilnehmer wurde, weil er Fotos machte bzw. gemacht hatte, von einem „Aktivisten“ mit ins Gesicht geschlagen und dadurch am Auge verletzt. Zwei Teilnehmer wurden, auf Anraten der Sanitäter, ins Krankenhaus zur Versorgung gebracht.

Die Personen wurden also selbstverständlich nicht durch Konfetti geschädigt, wie sich manche versuchen in sozialen Netzwerken darüber lustig zu machen. Es ist geradezu menschenverachtend, wie man sich noch über Geschädigte lustig macht. …“

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5 Gedanken zu “* Linksextremer Anschlag auf das ‚Alternative Stadtgespräch‘ der AfD

  1. Eine Riesensauerei ist das, was die angeblich antifaschistischen Linksfaschisten mit redlichen Bürgern tun und lassen und schikanieren dürfen, wie und was sie wollen. Von oben, d.h. vom schwarz-rot-grün-gelb-dunkelroten Block wird das als willkommene Schützenhilfe gut geheißen. Ermittlungen verlaufen regelmäßig gewollt im Sande. Das ist das Ende der Rechtstaatlichkeit und der direkte Weg in die Anarchie.

  2. Geht’s noch? Der Polizei einen überzogenen Einsatz im Fall des Angriffs gegen die AfD durch Linksextremisten vorzuwerfen, wie es nun die Juniorpartner der heilbronner SPD praktizieren, kann wohl nicht wahr sein. Erstens handelt es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt, wie man es nun gerne hindrehen möchte, sondern es war den Berichten zufolge zunächst völlig unklar, ob nicht tatsächlich scharf geschossen wurde. Zweitens kann man zur AfD stehen wie man will, aber das undemokratiasche Verhalten kam hier wohl wieder einmal eindeutig aus dem Spektrum, mit dem auch die Jusos vernetzt sind. Drittens und letzten Endes möchte ich nicht wissen, wie groß das Geschrei aus dieser Ecke gewesen wäre, wenn dieser Angriff auf demokratische Grundrechte die umgekehrten Vorzeichen gehabt hätte.

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