Keine Fördermittel für den Hochwasserschutz?

Im Stadtgebiet Heilbronn soll entlang des Neckars ein 200-jährlicher Hochwasserschutz von 70 cm erreicht werden.

Damit könnten Hochwasserereignisse, wie z.B. das abgeflossene Ereignis aus dem Jahr 1824 mit einem Abfluss von ca. 2.400 m³/s, sowie das in den Hochwassergefahrenkarten dargestellte Extremereignis für die Stadt Heilbronn, schadlos abgewährt werden, berichtete die Stadtverwaltu8ng dem Heilbronner Gemeinderat in seiner letzten Sitzung.
Das Land räume der Umsetzung der Hochwasserschutzplanungen für Heilbronn aufgrund des hohen Schadenspotentials im bewohnten städtischen Bereich und im Bereich wichtiger Industrie- und Gewerbebetrieben zwar eine sehr hohe Förderpriorität ein, dem vehementen Wunsch der Stadt, dass das Land auch die Maßnahmen für den 200-jährlichen Hochwasserschutz fördere, konnte leider jedoch nicht entsprochen werden.

Wie wichtig Hochwasserschutz ist, habe sich erst vor zwei Wochen auch bei uns in Heilbronn gezeigt, als mehr als 500 Einsätze der Feuerwehr und Technischem Hilfswerk wegen des Unwetters notwendig wurden, so PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach in der Debatte des Heilbronner Gemeinderates zum Hochwasserschutz in Heilbronn.
„Zwar war das nun kein Ereignis wie die berüchtigten Hochwasser der vergangenen Jahre an Oder und Elbe, aber wer mit vollgelaufenen Kellern zu kämpfen hatte, mußte erfahren, welche Schäden unerwünschte Wassermassen anrichten können“ füghrte er dazu aus, „man müß darüber hinaus froh sein, wenn es dabei zu keinen tragischen Personenschäden kommt, etwa, daß Kinder ertrinken“.
Damit habe man schon in früheren Jahren ausreichende Erfahrungen in fast allen Heilbronner Stadtteilen gemacht und besonders in Böckingen und bis in letzte Zeit in Neckargartach und Frankenbach dabei höchst ungute Erinnerungen daran.
Hochwasserschutz sei also nicht nur gut und wichtig, sondern unabdingbar notwendig. Er lobte insbesondere Frau Biehl und ihre Mitarbeiter für die „Ausarbeitung des Konzeptes und die überzeugende Präsentation in den Gremien“.
PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach: „Selbstverständlich ist der Drucksache zuzustimmen.“
Auch würde er es gerne sehen, „daß Sie, Herr Oberbürgermeister, im Hinblick auf die Finanzierung auch in diesem Fall einen Brandbrief an den Ministerpräsidenten schreiben würden“.
Für letzteren Hinweis bedankte sich der angesprochene Oberbürgermeister und sagte ein entsprechendes Schreiben zu.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Verfasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.