Badstraße 46: Betreutes Wohnen und Pflegeheim

Nach Abbruch der bestehenden Gebäude plant der Vorhabenträger eine Neubebauung mit unterschiedlichen Nutzungen

Sachverhalt
Es sind eine Tagespflegeeinrichtung, ein mobiler Pflegedienst sowie unterschiedliche Wohnformen
(zum Teil „betreutes Wohnen“) von 1-Zimmer-Apartments bis zu 4-Zimmer-Wohnungen
vorgesehen.
Das Vorhaben ist auf Basis des bestehenden Planungsrechtes nicht genehmigungsfähig, daher ist
ein neuer, vorhabenbezogener Bebauungsplan erforderlich. Der Vorhabenträger hat die Erstellung
eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes beantragt und sich zur Kostenübernahme bereit erklärt.

Die Neuplanung ersetzt eine innerstädtische Bebauung innerhalb der Blockrandbebauung entlang
der Badstraße und Weststraße.
An der Ecke von Bad- und Weststraße ist eine achtgeschossige Bebauung geplant, um einen Akzent
zur Rosenbergbrücke hin zu setzen, wobei die Höhe der neuen Bebauung nur wenig höher
als der First der jetzigen Bebauung ist.
Auf der Südseite schirmt ein fünfgeschossiger Riegel zur Weststraße den Lärm ab und bildet mit
einem dem Neckar zugewandten Flügel und einem niedrigeren Flügel zur nördlich angrenzenden
Wohnbebauung einen geschützten Innenhof.
Aus Rücksicht auf die Nachbarbebauung wird das Gebäude im Norden auf vier bzw. drei Geschosse
heruntergestuft um sich optisch an den Bestand anzupassen, zum Neckar hin ist das Gebäude
fünfgeschossig.
Das Gebäude steht auf einer Tiefgarage mit 54 Stellplätzen.
Angeregt wurde von StRin Brenner, 20 Prozent der Wohnungen als sozial geförderten Wohnraum auszuweisen.

In seiner Stellungnahme erklärte PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach im Gemeinderat dazu:

„Grundsätzlich teile ich die Auffassung meiner Nachbarin mit ihrem Anliegen, 20 Prozent der entstehenden Wohnungen als preisgünstigen und geförderten Wohnraum zu erstellen.
Nun kann aber hierbei nicht außer Acht gelassen werden, daß in der jetzigen Konstellation eine solche Forderung zu einem Vertrauensschaden führen würde, wenn eine solche Umplanung zu erheblichen Zusatzbelastungen für das ausführende Unternehmen nach sich ziehen würde.
Leider hat ja das Baudezernat in den vergangenen zwei Jahren der Vorverhandlungen und Gespräche nicht von sich aus gegenüber dem Investor zu einer solchen Lösung geraten.
Dennoch ist es zu begrüßen, daß dieser nun von sich aus die Bereitschaft erklärt hat, die Planung in seinem anderen Projekt in der Happelstraße auf soziale Aspekte abzustellen.
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Ansicht, daß sich künftig unsere eigene Wohnbaugesellschaft selbst wieder vorwiegend dem sozialen Wohnungsbau widmen sollte und den übrigen Markt freien Trägern überlassen sollte.“

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