Impfungen gegen Krankheiten

Ab Montag, 23. April

Ab Montag, 23. April, findet die Europäische Impfwoche (EIW) unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ statt. Zu diesem Anlass rät das Städtische Gesundheitsamt dazu, auf ausreichenden Impfschutz zu achten und bei jedem Arztbesuch den Impfpass mitzunehmen. Impfungen bieten präventiv Schutz vor gefährlichen Krankheiten. Dabei sind Impfstoffe mittlerweile gut verträglich und Nebenwirkungen treten kaum auf.

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) gibt einmal jährlich wissenschaftliche Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen. Impfungen können Kleinkinder vor vielen Krankheiten schützen, Auffrischungen im Jugendalter tragen zu einem lang anhaltenden Impfschutz bei und Erwachsene sollten immer mal wieder überprüfen, ob ihr Impfschutz noch aktuell ist.

Die Impfquote für Windpocken liegt in der Stadt Heilbronn bei 88,7 Prozent der Erstklässler, hier sind noch Anstrengungen erforderlich. Die Erkrankung ist hochansteckend und verläuft eben nicht immer harmlos. Eine Lungenentzündung tritt als mögliche Komplikation von Windpocken bei circa jedem fünften Erwachsenen auf und kann schwer verlaufen. Infizieren sich Schwangere mit Windpocken, kann das zu Fehlbildungen oder zum Tod des Kindes führen. Ist die Krankheit überstanden, bleiben die Viren schlummernd im Körper. Dort können sie viele Jahre später wieder aktiv werden und eine Gürtelrose verursachen.

Krankheiten könnten ausgerottet sein

Aufgrund bestehender Impflücken kommt es in Deutschland immer wieder zu größeren Masernausbrüchen. Komplikationen von Masern sind Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen. Eine besonders gefürchtete Komplikation der Masern-Erkrankung ist die Gehirnentzündung. Sie tritt bei etwa einem von 1000 Masernfällen auf. Zehn bis 20 Prozent der Betroffenen sterben daran. Bei 20 bis 30 Prozent bleiben schwere Folgeschäden wie geistige Behinderungen oder Lähmungen zurück. In der Stadt Heilbronn liegt die Impfquote bei Erstklässlern für die Masern- und Rötelnimpfung bei 94,2, für die Polioimpfung bei 95,8 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass Masern, Röteln und Polio ausgerottet werden könnten, wenn 95 Prozent der Bevölkerung eines Landes geimpft wären.

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