Bürgerunmut zum Thema „Verkehrssituation in Heilbronn“

Frankenbacher Bürger reagieren auf Schein, Wirklichkeit und Selbstgefälligkeit oberbürgermeisterlichen Wirkens

„Es ist erfreulich zu lesen, daß Herrn OB Mergel das Wohl und die Gesundheit seiner Bürger am Herzen liegt“, reagieren Frankenbacher Bürger auf dessen Aussagen über sein Wirken als Chef auf dem Heilbronner Rathaus:
„Leider haben wir, trotz mehrmaliger Schreiben, in den letzten 3 Jahren nicht viel davon bemerkt, daß man sich im Rathaus mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzt und nach Lösungen sucht.
Um für uns Anwohner in der Saarbrückener Straße zu sprechen; wir ersticken regelrecht in Massen von Verkehr, leiden permanent unter Lärm und Gestank. Das Verkehrsaufkommen hat derart zugenommen (insbesondere der Schwerlastverkehr sowie Baufahrzeuge im Minutentakt) und hat sich zu einem unerträglichen Zustand entwickelt. Selbst nachts ist uns Anwohnern keinerlei Ruhe gegönnt und die Tempo 30-Schilder hängen ohnehin nur zur Zierde.
Anstatt sich endlich mit der Problematik auseinanderzusetzen (es ist ohnehin bereits 5 nach 12) und die Verlängerung der Saarlandstraße zu forcieren, sitzt man das ganze seit Jahren aus. Der in der Bürgerversammlung angekündigte Kreisverkehr Saarbrückener-/Leintalstraße wurde plötzlich wieder gekippt, da durch das Verkehrsaufkommen von täglich ca. 15.000 Fahrzeugen ein Kreisverkehr nun doch nicht sinnvoll wäre !
Zum Zeitpunkt der Versammlung war dies offensichtlich den Entscheidungsträgern der Stadt nicht bekannt. Oder wollte man uns wieder einmal nur „ruhig stellen“ ?
Priorität haben im Heilbronner Rathaus nur „Projekte“, mit welchen man sich „schmücken“ und glänzen kann. Es scheint seit geraumer Zeit nur die BUGA geben; gefolgt von Genehmigungen immer weiterer Bauten in Sachen Campus und Studentenstadt, Hotels, neue Experimenta, ein weiterer Möbelriese, neue Wohneinheiten beim Gesundbrunnen etc. etc., die Heilbronn „aufwerten“ sollen. Ob man sich im Rathaus wohl auch Gedanken macht, wie der dadurch zunehmende Verkehr bewältigt werden soll ? Die Hauptachsen ächzen bereits jetzt unter dem Verkehrsaufkommen !
Man hat den Eindruck, das Motto lautet hier „nach mir die Sintflut..“ und solange wird’s schon noch gutgehen…
Es lässt sich heute schon erahnen, welcher Anblick sich einem in den BUGA-Monaten auf Heilbronn’s Straßen bieten wird. Handeln wäre dringend angesagt, ansonsten bleibt die BUGA-Stadt jedem Besucher nur als Verkehrschaos in Erinnerung.
Zur zitierten Aussage des OB’s kann man nur sagen; Worte sind eben geduldig !
Irgendwann bleibt dann allerdings nur das Bild, welches sich lediglich auf Händeschütteln, Spatenstiche, Einweihungen und Repräsentieren reduziert.“

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