*Lauffen: Brandanschlag auf Moschee von Linken verübt

Während das Landeskriminalamt (LKA) noch nach fünf Tätern Ausschau hält, bekennen sich rotlackierte Nazis (Kurt Schumacher) schon am Tag des Anschlags mittels Video zur Tat.

Refugees Welcome Lauffen a. N. postete am 9. März um 10:55 auf Facebook zum Bandanschlag auf die Akşemsettin*-Moschee der vom Verfassungsschutz beobachten „Milli Görüs“ (IGMG)  in Lauffen:

Wir sind traurig und schockiert vom Brandanschlag auf die Moschee der islamischen Gemeinschaft in Lauffen an Neckar heute früh!! Wir müssen dagegen ein Zeichen setzen. Kein Hass in unserer Gemeinde! !!
Ökonomische MAHNWACHE HEUTE Fr. 09.03.2018 um 18Uhr direkt bei der Seestraße 1 (bei der Moschee an der Neckar Brücke) Bitte bringt eine Kerze oder ähnliches mit!

Die Medien sind wieder schnell damit zugange, die Tat in Verbindung mit „Hetze gegen Muslime, Angriffe auf Frauen, die Kopftuch tragen, Schmierereien an Häusern und Moscheen“ zu bringen.  Suggeriert wird „in fast allen Fällen waren die Täter Rechtsextreme“.

Hintergrund der Lauffener Tat ist jedoch der türkisch-kurdische Konflikt.
Er wird längst auch in Deutschland ausgetragen. Jetzt brüstet sich ein linksextremistischer Kurden-Verein auf seiner Webseite mit dem Brandanschlag auf die Lauffener Moschee.
Die Polizei hält sich mit ihren Meldungen dank politisch motivierter Anordnung im Gegensatz zu „Verdachtsfällen rechts“ deutlich zurück, obwohl es mehrere bekennerbezogene Interneteinträge dazu gibt.

Auf der Webseite der Vereinigung „Roja Ciwan“ heißt es nebst Video zur Tat unter der Überschrift „Molotow auf Verein von türkischen Faschisten“:

Molotowcocktails und Steine flogen in der Nacht gegen einen Verein türkischer Faschisten. Kurdische Jugendliche haben die Aktion aus Rache für die Angriffe der türkischen Besatzerarmee und die massenhafte Tötung von ZivilistInnen in Efrîn durchgeführt. Sie haben angekündigt, ihren Widerstand und ihre Aktionen mit jedem Tag den die Angriffe in Efrîn andauern noch zu verstärken.

Die Querverbindungen zur Antifa offenbarend, vermeldet auch das linksextgremistische Webportal indymedia unter dem titel „Verein von Faschisten mit Molotows zerstört“:

In der Nacht wurde ein Verein von türkischen Faschisten (Graue Wölfe, AKP, CHP, was auch immer) mit Mollotows beworfen. Grüße nach Afrin.
In der Nacht wurde ein Verein von türkischen Faschisten (Graue Wölfe, AKP, CHP, was auch immer) mit Mollotows beworfen. Die Aktion war eine Racheaktion für die Angriffe des türkischen Staates und seiner Besatzerarmee, die Afrin angreifen. Sie greifen dort das Projekt der Demokratischen Selbstverwaltung an, in dem KurdInnen, AraberInnen, ArmenierInnen, AssyrerInnen, Menschen verschiedener Religionen (Islam, Christentum, Judentum, Ezidentum) zusammenleben und versuchen eine Alternative zum Nationalstaat zu etablieren.
Der Angriff von Erdohitler ist ein Angriff auf alle Menschen, die ein freies, selbstbestimmtes Leben leben wollen. Es ist ein Angriff auf uns alle, der von uns allen beantwortet werden muss. Mit Aktionen. Alles andere macht offensichtlich keinen Sinn.
Auch auf Indy haben verschiedene Gruppen zu Aktionen aufgerufen oder ihre Aktionen geteilt. Also schließt euch an, macht was, Gründe gibt es wie schon so oft gesagt, genug.

Auch zu Steinwürfen gegen ein „Cafe türkischer Faschisten“ vor 2 Wochen bekennt man sich
Dazu heißt es auf der Webseite:

Heilbronn: Steine gegen Cafe türkischer Faschisten

In der Nacht zum 24.02 hat Rachekommando Şehid Avesta Xabur in Heilbronn eine Aktion gegen ein Cafe von türkischen Faschisten durchgeführt um damit Rache zu nehmen, für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Efrîn. Mit Steinen zerbrachen sie die Frontscheiben des Cafes und konnten unerkannt entkommen.

Auch hierzu brüstet man sich mit einem Video und garniert die Seite mit weiteren Bekennervideos zu anderen Straftaten in Deutschland.

Update 12.3.2018: „Täter vermutlich kurdische Extremisten“
Im Fall des Brandanschlages auf eine Moschee in Lauffen am Neckar/Kreis Heilbronn, gehen die Ermittler weiterhin von fünf bislang noch unbekannten Tätern aus. Nach der Tat sollen die Männer zu Fuß über die Brückenstraße in Richtung Stuttgarter Straße geflüchtet und dort vermutlich mit einem PKW weiter gefahren sein.
Die Täter waren bei der Tatausführung dunkel gekleidet. Einer der Täter trug allerdings eine auffällige Oberbekleidung, die im Schulterbereich farblich markant abgesetzt ist (siehe Bild rechts).
Ein weiterer Täter trug eine Baseballmütze, ein dritter Täter einen Schal. Aufgrund des im Internet veröffentlichten Videos, das nach derzeitiger Einschätzung als authentisch bewertet wird, sowie des entsprechenden Begleittextes auf einer PKK-nahen Internetseite konzentrieren sich die Ermittlungen auf Angehörige extremistischer kurdischer Jugendorganisationen, die für den Anschlag verantwortlich sein könnten.

Mögliche Zusammenhänge mit anderen, aktuellen Anschlägen im Bundesgebiet werden in die Ermittlungen einbezogen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei bitten die Bevölkerung um Hinweise zu folgenden Fragen: Die Täter sind möglichweise vor oder nach der Tat aufgefallen und müssen nicht aus dem örtlichen Bereich stammen. Wer hat im Umfeld des Tatorts oder im Großraum Stuttgart verdächtige Personen, Personengruppen oder Fahrzeuge gesehen. In Frage kommen insbesondere Parkplätze, Tankstellen oder Schnellrestaurants.

Wer kann Hinweise auf die Identität der Täter geben? Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer: 07131/104-4444 oder von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

  • Ansprechpartner: Staatsanwaltschaft Stuttgart Herr Holzner Tel. 0711/921 4400
  • Landeskriminalamt Baden-Württemberg Herr Haug Tel. 0711/5401 3012

*Akşemsettin war ein Armeeprediger bei der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen

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