Heilbronner Flüchtlingspolitik im Fokus

Wer den Mund zu den Problemen über die von einer Frau Merkel angerichteten Zustände rund um die von ihr und ihren Anhängern hoch gelobte Flüchtlingspolitik aufmacht, läuft Gefahr, mundtot gemacht oder zumindest in die verpönte rechte Ecke gestellt zu werden.

Die im Gleichklang agierenden Tageszeitungen legen den Schongang bis zur Verweigerung von Leserbriefen dazu ein  und öffentliche und ihren Bürgern verpflichtete Stellen negieren die Beschwerden, verharmlosen oder spielen siehe herunter.
Wer, wie bereits Ende Juli 2016 wie die Bürgerbewegung PRO Heilbronn in einer Anfrage an die Stadtverwaltung Heilbronn darauf hinweist, daß sich Bürger über den vor allem abends und sonntags blockierten Zugang zur Kilianskirche von der Kaiserstraße her beklagen, merkt recht schnell, daß man der Peinlichkeit nicht wirklich abhelfen will.
Kirchgänger teilten mit, daß auch der südliche Zugang immer wieder „belagert“ sei, aber beim nördlichen Zugang an der Kaiserstraße habe man Mühe, den „Sitzblockierern“ dort klar zu machen, daß man in die Kirche gehen wolle.
Nur widerwillig würde Platz auf der Treppe zum Eingang geschaffen.
Die lapidare Antwort des an Weisungen seiner Vorgesetzten gebundene Ordnungsamtschefs Bernd Werner kam „schon“ nach zwei Wochen.
Der Kommunale Ordnungsdienst achte bereits bei seinen Streifengängen auf Personen, die im Sitzen angetroffen und den Weg zur Kirche gänzlich versperren würden.
Generell sei das bloße Sitzen jedoch nicht verboten, die Situation hänge auch davon ab, wie die Kirchengemeinde damit umgehe, da die Treppe zur Kilianskirche gehöre.
Was von deren Führung außer salbungsvollem Appell an das Verständnis ihrer Mitglieder zu erwarten war, ist angesichts deren Kirchenpolitik absolut verständlich. Immer mehr Gemeindemitglieder ziehen daraus ihre persönlichen Konsequenzen.
Doch inzwischen häufen sich die Probleme derart, daß sie weder von den Medien noch vom herrschenden politischen Establishment in Heilbronn länger unter den Tisch gekehrt werden können.
Plötzlich gibt es vor der Kilianskirche sogar eine Drogenszene und die lieben Flüchtlinge dealen mit Rauschgift.
Die Polizei will nun „nicht nur sichtbare Präsenz“ zeigen.
Und sogar die CDU will „den Drogenhandel auch im Gemeinderat zum Thema machen“.
Am Montag, 5. Februar 2017 soll keinesfalls im Gesamtgremium, sondern nur im Verwaltungsausschuß (großer Ratssaal) um 15 Uhr die „Sicherheitslage in der Heilbronner Innenstadt“ nach einem Bericht der Stadtverwaltung debattiert werden.
Offenbar lassen sich die in der Bürgerschaft längst bekannten Probleme nicht länger verschweigen und man sieht sich angesichts der kommenden Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr nun doch genötigt, zumindest Aktivismus in der Sache vorzutäuschen.
In einer Debatte um die Abschaffung des Sozialtickets brachte die CDU als Argument das dort empfängliche freie WLAN ins Gespräch.
Man habe sich beim kostenlosen WLAN am Marktplatz auch beim Mobilitätsticket keine Gedanken über das Klientel gemacht, das man damit in Innenstadthole.
Der Marktplatz sei ein „Schmelztiegel der Kommunikation“ und Millionen an Image und Umsatz gingen verloren – unter anderen Wortführern wie für den zuwanderungsaffinen Obrbürgermeister Harry Mergel ein „peinlicher Ausfall“.
Dabei reichen die der Stadtverwaltung längst bekannten Klagen über das Drogenproblem weit hinaus bis in die Bereiche um die Flüchtlingsunterkünfte.
Das hochnotpeinliche Thema, daß sich viele Frauen nachts nicht mehr ohne Begleitung aus dem Haus trauen, wird gleich gänzlich verdrängt.

Mehr dazu: Alles nicht so schlimm?

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2 Gedanken zu “Heilbronner Flüchtlingspolitik im Fokus

  1. Schöne neue Welt

    Anfang Juni 2017, also vor 9 Monaten, wurde das Flüchtlingswohnheim in der Mönchseestraße bezogen.
    Eine Gesellschaft, an der ein FWV-Stadtrat beteiligt ist, hat die Räumlichkeiten an die Stadt Heilbronn vermietet.
    Mittlerweille ist einiges passiert.
    Es gibt immer wieder Probleme im Wohnheim in Form von Lärm und Vermüllung.
    Ich schildere meine Erfahrung in diesem kurzen Zeitraum:
    Während der Sommerzeit war es besonders schlimm mit den neuen Nachbarn.
    Sie sind besonders nachts aktiv, standen dann oftmals im Hof, auf dem Gehweg vor dem Haus und beschallten das Viertel bis morgens um 3.00 Uhr.
    Der Lärm war dann auch aggressiv, laut und polternd hörbar von der Lerchenstraße über die Mönchseestraße bis zur Wollhausstraße.
    Wir konnten nachts weder Fenster noch Balkon offen halten.
    Aber als arbeitende Menschen, die mit ihren Steuern auch für den Unterhalt dieser besonderen Gäste aufkommen, brauchen wir unseren Schlaf.
    Wie auf Absprache ergab eine offizielle Schallpegelmessung nichts, hier war es in seltsamer Weise besonders ruhig.
    In kalten Nächten geht es etwas dezenter zu, aber als Ruhe empfinde ich dieses dennoch nicht.
    Und sobald es etwas wärmer ist sind sie wieder aktiver.
    Ein Vororttermin mit dem Sozialamtschef brachte eine kurweillige Verbesserung, doch nun ist alles wieder beim alten.
    Auf dem Gehweg und in der Straßenkandel liegen vermehrt Zigarettenkippen, Zigarettenschachteln, Kaugummi und Lebensmittelreste.
    Das Spucken auf den Boden gehört selbstverständlich auch dazu.
    Man kann der Verschmutzung nachlaufen, diese führt in die Innenstadt und bis in den Friedensplatz.
    Vor dem Wohnheim wird gekehrt von den Bewohnern, dafür bekommen sie ein Taschengeld.
    In der Polizeiverordnung in Baden-Württemberg ist die Kehrwoche klar geregelt und wir bekommen kein Taschengeld, werden wir benachteitigt?
    Sobald die Dämmerung beginnt ist bei uns inzwischen kaum noch jemand unterwegs.
    Tagsüber gehen nur noch wenige Schüler hier vorbei.
    Man fühlt sich hier nicht mehr wohl und ich werde auf Grund dieser Tatsache in meiner Freiheit beschnitten, in dem ich abends zu Hause sitze, weil ich mich dann nicht mehr aus dem Hause traue.
    Offiziell herrscht aber Friede, Freude, Eierkuchen.
    Die Stadt Heilbronn macht nur vage Angaben über die hier wohnenden jungen Männer, wiewohl auch ein ständiger Bewohnerwechsel ist.
    Wie groß dabei der Anteil an Fremdschläfern ist, ist uns nicht bekannt.
    Eine Stellungnahme dazu gibt es nicht.
    Seit Erstbezug im Juni 2017 herrscht Energieverschwendung:
    Es ist die ganze Nacht Vollbeleuchtung, selbst die Flur- und Zimmerfenster sind bei Tag und Nacht im Winter gekippt.
    Dieser Missstand ist bekannt, macht die Verwaltung die Augen zu oder ist sie überfordert mit dieser Aufgabe?
    Polizei und Feuerwehr können fast ihre Zelte hier aufschlagen.
    Es vergeht keine Woche ohne einen oder mehrere Einsätze.
    Wer zahlt das alles?

  2. Ich kann das nur bestätigen, liebe Frau Klotz.
    Den Leserbrief sllten Se in die Heilbronner Stimme stellen, denn in Heibronn gibt es die Probleme in der ganzen Stadt, besonders vor der Kilianskirche.
    Der Kirche scheint es strunzegal zu sein, was sich vor ihrer Türe abspielt.
    Das ist eine Schande für das christliche Abendland und als Frau mache ich einen großen Bogen um diesen Bereich.

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